Kanzlei am Schießgraben Notar Karl-Joachim Meyer

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Fragen und Antworten zum Thema Notar

1. Was ist ein Notar?


Der Notar ist Träger eines öffentlichen Amtes. Er wird vom Staat ernannt und sorgt für Rechtsfrieden im Interesse des Verbraucherschutzes.


Der Notar betreut den Bürger bei schwierigen und folgenreichen Rechtsgeschäften. Er berät und belehrt die Parteien und hilft bei der Formulierung von Verträgen. Das Ergebnis ist eine klar und unzweideutig gefasste Urkunde. Notare sind besonders qualifizierte und erfahrene Juristen. In Bayern, den rheinischen Ländern und Hamburg gibt es den hauptberuflichen Notar, in den anderen Bundesländern nehmen erfahrene Rechtsanwälte die Notaraufgaben wahr. Durch ihre Unabhänigkeit von Staat und Auftraggeber sichern die Notare auch dem unerfahrenen Bürger sein Recht.

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2. Warum zum Notar?


Das Wort vergeht, die Urkunde steht. Der Notar ist sachkundig, unabhängig und neutral. Er schützt besonders die Interessen der schwächeren Vertragspartei. Seine Urkunden beweisen noch nach Jahrzehnten unwiderlegbar die getroffenen Vereinbarungen. Zahlungsansprüche aus notariellen Urkunden können sofort vollstreckt werden – wie Gerichtsurteile. Nach der Beurkundung überwacht der Notar Zahlungen, verwahrt treuhänderisch Gelder und sorgt für Eintragungen etwa im Grundbuch oder im Handelsregister. Gegenüber Dritten schweigt der Notar. Mit ihm kann man auch Vertrauliches besprechen.

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3. Wann zum Notar?


Vorbeugen ist besser als prozessieren. Der Notar gibt Sicherheit in allen Vertragsfragen. Wo persönlich oder wirtschaftlich weitreichende Folgen drohen, ist der Weg zum Notar sogar gesetzlich vorgeschrieben. Dabei geht es um :


    Immobilien: Kauf, Schenkung, Nießbrauch, Hypothekenbelastung etc.

    Ehe und Familie: Ehevertrag, Adoption, Scheidungs- und Partnervertrag

    Testament und Erbe: Testament und Erbvertrag, Erbschein, Nachlassverteilung

    Handelsregister: Gründung oder Umgestaltung einer Gesellschaft, Anmeldung.

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4. Wie arbeitet ein Notar?


Sorgfalt ist oberstes Gebot. Der Notar haftet persönlich für das Ergebnis seiner Arbeit. Seine Sachkunde und Erfahrung kann der Notar am besten einsetzen, wenn er frühzeitig eingeschaltet wird. Er klärt den Sachverhalt und erforscht den Rechtswillen der Vertragsparteien. Dabei wirkt er auf eine ausgewogene und sichere Vertragsgestaltung hin, berät und belehrt über die Folgen und zeigt Alternativen auf. Oft wird dadurch der Weg zu einem anderen Rechtsberater unnötig.

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5. Was kostet der Notar?


Guter Rat muss nicht teuer sein. Die Notargebühren sind bundesweit einheitlich in der Kostenordnung festgelegt. Ihre Höhe richtet sich ausschließlich nach dem Wert des Geschäftes.

Der Geschäftswert berechnet sich in der Regel nach dem Verkehrswert (wirtschaftlicher Wert), nicht nach der ggf. niedrigeren steuerlichen Bemessungsgrundlage. Es ist dem Notar gesetzlich verboten, höhere oder niedrigere Gebühren als in der Kostenordnung vorgesehen zu berechnen. Die gesetzliche Festlegung der Gebühren ist erforderlich, weil der Notar seine Amtstätigkeiten nicht verweigern und insbesondere nicht von wirtschaftlichen Erwägungen abhängig machen darf.


Zu den genannten Gebühren treten noch Auslagen des Notars, z.B. für Abschriften, Telefon und Porto sowie die gesetzliche Mehrwertsteuer.

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6. Wo finde ich den Notar?


Notare garantieren flächendeckenden Verbraucherschutz. Notare gibt es überall, selbst an Orten wo es sonst keine Ämter und Behörden gibt. Der Staat sorgt bei der Ernennung von Notaren für eine bürgernahe Versorgung der Bevölkerung.


Der Bürger kann den Notar seines Vertrauens frei wählen, muss also nicht den nächstgelegenen aufsuchen. Dagegen darf der Notar nur in seinem Amtsbezirk beurkunden.


Verzeichnet sind die Notare im Telefonbuch oder Branchenverzeichnis. Auskunft erteilt auch die Notarkammer.

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